Modul 4: Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern gestalten – Bildungschancen von Kindern stärken

Für Kinder ist es von zentraler Bedeutung, dass sich die Erwachsenen, die sie betreuen, verständigen und in ihrem Sinne gut zusammenarbeiten. Die Teilnehmenden steigen in einen spannenden Prozess ein, in dessen Verlauf sie sich gemeinsam mit Eltern über die Ziele und die Art ihrer Zusammenarbeit im Sinne des BEP verständigen und diese schrittweise umsetzen. In diesem Prozess werden die Teilnehmenden bei der BEP-Fortbildung fachlich unterstützt.

Ziele und Inhalte der BEP-Modulfortbildung

Im Mittelpunkt steht das Kind. Fach- und Lehrkräfte sowie Kindertagespflegepersonen gestalten die ko-konstruktive Zusammenarbeit mit Eltern partnerschaftlich und auf Augenhöhe. Eltern fühlen sich in ihrer Individualität (Familienstruktur, Kultur, Religion, Besonderheit ihrer familiären Situation) angenommen.
Die Ausgangssituation von Familien sind vielfältig, daher braucht es verschiedene Kooperationsmodelle und Ansätze. Eltern erleben so in den Bildungsorten Transparenz, Unterstützung und die Möglichkeit zur Mitwirkung.

Je nach Bedarf kann in der Modulfortbildung an verschiedenen Themen gearbeitet werden, zum Beispiel an

  • der Gestaltung der Aufnahme- und Eingewöhnungszeit,
  • der Gestaltung von Elternabenden,
  • der Entwicklung von Bildungsangeboten,
  • dem Thema Übergänge
  • der Entwicklung einer Kultur der Aufnahme-, Entwicklungs- und Beratungsgespräche im Sinne des BEP
  • dem Umgang mit Anregungen und Beschwerden,
  • gemeinsamen Projekten und Angeboten für Eltern.

Aktuelle Anliegen und herausfordernde Situationen der Kindertageseinrichtung, der Kindertagespflege, der Grundschule, des BEP-Tandems können aufgenommen werden.
Ein ko-konstruktiver Dialog auf Augenhöhe mit den Teilnehmenden wird angestrebt.