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Veranstaltungen

 

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Fachtag
„Bildungsort Esstisch!“ Ernährungsbildung – Hand in Hand mit dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 – 10 Jahren für Betreuungspersonen, Fachberatungen und Fortbildner aus dem Bereich Kindertagespflege und Kindertagesstätten und Interessierte

am Donnerstag, den 24.08.2017
im Bürgerhaus Bürstadt (Kreis Bergstraße)
jeweils ca. von 9.30 – 16.30 Uhr

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor! Das Programme folgt.
Veranstalter ist die Verbraucherzentrale Hessen e. V., das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert die Veranstaltung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Fachtagung „Kinder aus Flüchtlingsfamilien und der BEP – Chance und Herausforderung für die Kita“

Die Kita ist der Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung – das betrifft auch die vermehrte Aufnahme von Kindern aus Asylbewerberfamilien. Die derzeit steigende Zahl von Kindern aus Flüchtlingsfamilien stellen Kindertageseinrichtungen, Träger und Fachberatungen im pädagogischen Alltag vor besondere Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.
Die zugewanderten Kinder und ihre Familien haben oft traumatische Erlebnisse zu verarbeiten, sie müssen den Verlust ihrer Existenz verkraften, eine neue Kultus verstehen und eine neue, fremde Sprache lernen.
Kitas müssen sich auf kurzfristige Aufnahmen der Kinder einstellen und sich konzeptionell neu ausrichten.
Zahlreiche Fragen zur angemessenen Gestaltung des Kita-Alltags und dem Umgang mit den Neuankömmlingen aber auch zu den eigenen Möglichkeiten der Fachkraft stellen sich.
Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan beinhaltet einen konsequenten inklusiven Ansatz und benennt die Vielfalt und Diversität als eine große Chance und Bereicherung für alle Kinder.
Mit einer Reihe von insgesamt acht regionalen Fachtagungen zum Thema „Kinder aus Flüchtlingsfamilien und der BEP – Chance und Herausforderung für die Kita“ hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration in der Zeit von November 2015 bis Dezember 2016 über 1.000 interessierte Fachkräfte vorwiegend aus Kindertageseinrichtungen in Hessen erreichen können.
Die wichtigsten Vorträge finden Sie hier.
 

Fachvorträge

Kinder aus Flüchtlingsfamilien und der BEP - Chance und Herausforderung für die Kita
Professor Dr. mult. Wassilios Fthenakis, München

"Familienkulturen – Orientierungen in Bildung und Erziehung
Dr. Berrin Özlem Otyakmaz, Universität Kasse

Familienkulturen
Sina Motzek-Öz und Prof. Dr. Manuela Westphal, Universität Kassel

Kinder u. Familien im Kontext von Flucht u. Migration. Chancen und Herausforderungen
Professor Dr. Timm Albers, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Paderborn

 

Workshops

Brücke in die Kita? Niedrigschwellige Angebote für neu zugewanderte Kinder und Familien
Professor Dr. Timm Albers , Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Paderborn


Umgang mit traumatisierten Kindern und ihren Familien. Heike Karau, Zentrum für Trauma-Pädagogik Hanau.

Wie kann pädagogisches Handeln zur Unterstützung von traumatisierten Kindern beitragen

Zum Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern - Kindern in Kindertagesstätten

 

Teilhabe und Ko-Konstruktion öffnet Türen zur Sprache: Was zu beachten ist im Sprachlernprozess von Kindern mit Fluchterfahrung.
Angelika Ertl, BEP-Multiplikatorin, Fachreferentin in der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift, Darmstadt und Issa Camara, Musik- und Tanzpädagoge, Senegal/ Deutschland.

Sprache Tor zur Welt


Dialogisches Lesen – auch eine Methode für Kinder aus Familien mit Fluchthintergrund? Christine Kranz, Stiftung Lesen Mainz.

Dialogisches Vorlesen für Kinder mit Fluchthintergrund


Vertrauen gewinnen, Fremdheit überwinden: Zusammenarbeit mit Eltern unterschiedlicher Herkunft Daniela Kobelt Neuhaus, Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie, Bensheim und Monika Hess, Leiterin der Kath. Kita St. Albertus, Bensheim.

Vertrauen gewinnen Fremdheit überwinden

 

Wahrnehmen von Familienkulturen 
Wahrnehmen von Familienkulturen, Kommunikationen und Teilhabe im Kontext vielfältiger soziokultureller Orientierungen
Professorin Dr. Manuela Westphal und Dr. Berrin Özlem Otyakmaz, Universität Kassel


Teilhabe und Ko-Konstruktion öffnet Türen zur Sprache: Was zu beachten ist im Sprachlernprozess von Kindern mit Fluchterfahrung.
Angelika Ertl, BEP-Multiplikatorin, Fachreferentin in der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift, Darmstadt und Issa Camara, Musik- und Tanzpädagoge, Senegal/ Deutschland

Bücherliste


Vertrauen gewinnen, Fremdheit überwinden: Zusammenarbeit mit Eltern unterschiedlicher Herkunft
Daniela Kobelt Neuhaus, Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie, Bensheim und Monika Hess, Leiterin der Kath. Kita St. Albertus Bensheim


Was ist denn noch normal? Bedürfnisse der Kinder im Blick!
Dr. Dagmar Berwanger, Bayerisches Staatsministerium
für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, München


Kinderrechte in der Kita auch für Kinder aus Flüchtlingsfamilien
Sylvia Löffler, Kinderschutzbund Gießen
 

 

Aufgrund der außerordentlich großen Resonanz und der Aktualität des Themas wird die Veranstaltungsreihe im Jahr 2017 fortgesetzt.
Termine und Einladungen dazu finden Sie in Kürze an dieser Stelle

 

 

 

 

 

Beteiligungsworkshop mit Fachimpulsen „Sprache öffnet Türen“: Gesamtkonzept des Landes Hessen zur sprachlichen Bildung und Förderung im Elementar- und Primarbereich am 09. November 2015 in Frankfurt am Main

Sprachkompetenz ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Bildungschancen von Kindern, für Chancengerechtigkeit und Teilhabe.
In Abstimmung mit dem Hessischen Kultusministerium wurde den Hessischen Spitzenverbänden erstmals am 14. September 2015 zum Runden Tisch Kinderbetreuung das „Gesamtkonzept des Landes Hessen zur sprachlichen Bildung und Förderung im Elementar- und Primarbereich“ vorgelegt, das die einzelnen Maßnahmen und Vorhaben des Landes zusammenfasst.
Das Konzept ist in einem langen Diskussionsprozess entstanden. Es enthält u.a. Schlussfolgerungen, die das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und das Hessische Kultusministerium aus den skizzierten fachpolitischen und fachlichen Positionierungen und wissenschaftlichen Befunden ziehen. Sie stellen eine Art „Selbstverpflichtung des Landes“ in dem Bereich der sprachlichen Bildung und Förderung dar.
Ziel ist, auf der Grundlage von Wertschätzung und Anerkennung, das Selbstkonzept des Kindes und seine Kompetenzen zu stärken. Alltagsintegrierte sprachliche Bildung ist Voraussetzung für einen inklusiven, dialogischen, ko-konstruktiven Ansatz, wie er im Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan beschrieben ist. Sie impliziert daher eine Kultur der Beteiligung und Mitwirkung von Kindern und ihren Eltern, die sich in allen Bildungseinrichtungen wiederfindet. Die Hessische Landesregierung bekennt sich in diesem Gesamtkonzept ausdrücklich zu ihrer Aufgabe, auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien, Spätaussiedler und Zugewanderte in Hessen optimal zu fördern und sie auf eine soziale und berufliche Integration in die Gesellschaft vorzubereiten.
Die vorliegende Fassung vom 01.09.2015 gibt den jetzigen Stand der Diskussion wieder.
Wie bereits beim Runden Tisch angekündigt, wurde in einer als Workshop mit fachlichen Impulsen konzipierten Veranstaltung den hessischen Spitzenverbänden, Trägervertretungen, Fachberatungen und weiteren Expertinnen und Experten Gelegenheit gegeben, vertieft miteinander das Gesamtkonzept unter bestimmten Aspekten zu beraten und Rückmeldungen an das Land zu geben.
Einführend erörterten Prof. Dr. Steffi Sachse (Pädagogische Hochschule Heidelberg) und Dr. Franziska Egert (TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen, Ulm) das Konzept der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und dessen Verknüpfung mit kompensatorischen/additiven Sprachförderangeboten. Die Präsentationen der Wissenschaftlerinnen stehen unterhalb des Textes als Download bereit.
Im Anschluss wurde das Gesamtkonzept des Landes Hessen zur sprachlichen Bildung und Förderung im Elementar- und Primarbereich (Stand 01.09.2015) vorgestellt.
Am Nachmittag gab es Gelegenheit, die Inhalte des Gesamtkonzeptes in vier moderierten Workshops zu diskutieren, zu beraten und Rückmeldungen/Empfehlungen für die weitere Überarbeitung zu formulieren.

ENTWURF Gesamtkonzept Sprache

Präsentation Gesamtkonzept

Dr. Egert - Alltagsintegrierte sprachliche Bildung

Prof. Dr. Sachse - Kompensatorische Sprachförderung

Dokumentation WS 1-3

Präsentation WS 3

Ergebnisprotokoll WS 2

Ergebnisprotokoll WS 4

 

 

Fachtagung „Alltagsintegrierte sprachliche Bildung und der BEP – (wie) passt das? - Anschlussfähige Bildungskonzepte sichern“ am 17.03.2015 in Frankfurt am Main

Hessen hat mit dem Bildungs- und Erziehungsplan die bildungstheoretische Voraussetzung dafür geschaffen, dass alle Kinder der Altersstufe von 0 - 10 Jahren gleichermaßen nach ihren individuellen Voraussetzungen bestmöglich gefördert werden können. Die Aufgaben der sprachlichen Bildung und Förderung sind dabei in allen Bildungsbereichen und an allen Bildungsorten relevant. Spracherwerb und Sprachkompetenz sind eine grundlegende Voraussetzung für die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern und eine Schlüsselqualifikation für schulischen und späteren beruflichen Erfolg. Alltagsintegrierte sprachliche Bildung ist dabei die Voraussetzung für einen inklusiven, dialogischen, ko-konstruktiven Ansatz, wie er im Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan beschrieben ist. Sprachliche Bildung hat auch die Aufgabe, das Selbstkonzept des Kindes und seine Kompetenzen zu stärken. Das Kind muss spüren, dass es wertgeschätzt, anerkannt und geliebt wird und auf dieser Grundlage auch erfahren, dass es „selbstwirksam“ sein kann. Alltagsintegrierte sprachliche Bildung impliziert daher eine echte Kultur der Beteiligung und Mitwirkung von Kindern und ihren Eltern, die sich auch im Konzept der verschiedenen Bildungsorte, wie z.B. Kindertagesstätte und Grundschule, wiederfindet. In diesem Kontext stellen sich viele Fragen und wichtige Themen für den Elementar- und Primarbereich. Diesen Fragen wurde im Rahmen der Fachtagung „Alltagsintegrierte sprachliche Bildung und der BEP – (wie) passt das? - Anschlussfähige Bildungskonzepte sichern“ nachgegangen, zu der das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am 17. März 2015 ins Tagungshaus „Ka Eins“ in Frankfurt am Main eingeladen hatte. Die Einladung zu der Veranstaltung stieß auf eine sehr große Resonanz. Rund 150 Teilnehmende kamen zusammen, darunter Leitungskräfte im Elementar- und Primarbereich, Fachberatungen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren des BEP, Fachkräfte in der Aus- und Fortbildung, Trägervertretungen und weitere an dem Thema Interessierte. Auf der Fachtagung erörterten Dr. Michaela Hopf (Deutsches Jugendinstitut München), Julia Held (Staatsinstitut für Frühpädagogik München), Prof. Dr. Steffi Sachse (Pädagogische Hochschule Heidelberg) und Prof. Dr. Anja Wildemann (Universität Koblenz-Landau) das Konzept der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und deren Beziehung zum BEP. Die Vorträge und Präsentationen der Wissenschaftlerinnen stehen unterhalb des Textes als Download bereit. Zusätzlich bot der Fachtag am Nachmittag die Gelegenheit, in drei moderierten Workshops die Inhalte der Vorträge mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Expertenforums zu vertiefen, um für Hessen weitere Ansatzpunkte für ein Fortbildungskonzept und gute Praxis in Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und anderen Bildungsorten zu gewinnen. Die Ergebnisse der Workshops werden in Kürze ebenfalls hier zum Downloaden bereitstehen.

Vortrag Dr. Michaela Hopf (Deutsches Jugendinstitut München), Julia Held (Staatsinstitut für Frühpädagogik München)

Vortrag Prof. Dr. Steffi Sachse (Pädagogische Hochschule Heidelberg)

Vortrag Prof. Dr. Anja Wildemann (Universität Koblenz-Landau) 

 

 

 



Jubiläumsveranstaltung